Der Weg zur eigenen Organisation
Welche Art passt zu euch?
Der Weg ist derselbe — die Statuten sind es nicht.
Ob Sport, Kultur, Förderung oder Bildung: Der Behördenweg ist bei allen gleich. Unterschiede entstehen im Zweck, in den Mitteln und in der Frage, wie die Mitgliedschaft geregelt wird.
Häufige Arten
Vier Beispiele
Sportverein
Zweck ist die Ausübung und Förderung einer Sportart. Besonderes Augenmerk: Haftung bei Veranstaltungen und die Regelung der Mitgliedsbeiträge.
Förderverein
Zweck ist die Unterstützung einer anderen Einrichtung. Wichtig ist eine saubere Trennung zwischen Fördernden und Geförderten.
Kulturverein
Zweck ist die Pflege und Vermittlung von Kunst und Kultur. Hier spielen Rechte an Werken und Veranstaltungen eine Rolle.
Bildungsverein
Zweck ist die Weitergabe von Wissen — so wie beim Institut ANWA selbst. Die Mittel müssen die Bildungstätigkeit vollständig abdecken.
Was immer gleich bleibt
Acht Punkte,
vier Wochen, zwei Personen
Unabhängig von der Art gilt: mindestens zwei Personen über 14 Jahre, Statuten mit den acht Pflichtpunkten, Errichtungsanzeige, Prüfung binnen vier Wochen, Eintragung ins Zentrale Vereinsregister.
Allen offen
Vorlagen, mit denen
ihr sofort starten könnt
Wissen wird nur mehr, wenn wir es teilen. Diese Vorlagen stehen ohne Anmeldung und ohne Mitgliedschaft zum Herunterladen bereit. Den ausformulierten Satzungstext zu allen siebzehn Punkten erhalten unsere Fördermitglieder.
Statuten — Aufbau und Themen
Alle siebzehn Punkte, die in eine Satzung gehören, und was jeder von ihnen regelt. Den ausformulierten Wortlaut erhalten Fördermitglieder.
Gründungsprotokoll
Das Protokoll der Gründungsversammlung — Ablauf, Beschlüsse, Unterschriften. Zum Ausfüllen.
Der Zweck entscheidet.
Nicht der Name.
Vier Beispiele
Wer das hier schreibt
Das Institut ANWA ist ein gemeinnütziges Bildungsinstitut zur Förderung der Volksbildung — auf europäischer Ebene und in der Region. Unser Fach ist die demokratische Selbstorganisation: Ein Zusammenschluss von Menschen ist die kleinste demokratische Einheit, die es gibt. Wer lernt, so etwas aufzubauen und zu führen, lernt Demokratie, indem er sie tut. Deshalb steht dieses Wissen allen offen: ehrenamtlich erarbeitet, ohne Anmeldung, ohne Gegenleistung.
Ehrenamtlich und unverbindlich
Reden wir
darüber
Wir arbeiten ehrenamtlich. Deshalb beginnt bei uns alles mit einem Gespräch: Wir hören zu, worum es bei euch geht, und geben weiter, was wir wissen.
Für euch entsteht daraus keinerlei Verpflichtung. Was wir weitergeben, steht allen offen — das ist der Zweck, für den es das Institut gibt.
Worüber wir sprechen
- Einen eigenen Rechtsraum schaffen — mit einer juristischen Person
- Eigenverantwortung leben und diese auch nutzen
- Welche Möglichkeiten ein Vorstand tatsächlich hat
- Was „gemeinnützig“ bedeutet — und was daraus folgt
- Wie Projekte geplant, umgesetzt und dokumentiert werden
- Wie man zu Fördermitteln kommt und was zu beachten ist